Ein Netz von Wanderrouten ermöglicht Wildniserlebnisse und -aktivitäten. Geführte Touren, die sich auf Tierbeobachtungen spezialisiert haben, führen durch Regenwälder, vorbei an steilen Klippen, unter Wasserfällen hindurch, am Fuß zerklüfteter Berggipfel entlang über offene Steppen.
Begegnungen mit Koalas, Kängurus, Emus sind gewiss. Die schrillen Schreie des Tasmanischen Teufels hört man schon von Weitem.
Landschaftlich dominieren Gebirge (Cradle Mountain und Mount Ossa mit 1.617 m), Hochebenen mit Buttongras- und Moorlandschaften, große Eukalyptuswälder mit übermannshohen Farngewächsen, uralte Regenwälder und ausgedehnte Dünenhänge der Sandstrände. In der unberührten Wildnis des Südwestens glaubt man die ursprüngliche Natur der Erde geradezu zu fühlen. Tasmaniens Isolation vom australischen Festland hat für das Überleben vieler seltener Pflanzen- und Tierarten gesorgt. So bietet sich hier auch eine urtümlichere Kulisse als anderswo auf der Welt.
Das tasmanische Klima ist ozeanisch, sonnig, mild. Die Wintertemperatur liegt nie unter 0°C, die Sommertemperatur steigt nicht über 20 °C. Zu Westeuropa sind die Jahreszeiten um sechs Monate verschobenen. Ideale Bedingungen für waghalsige Wildwasser-Raftings, Klettertouren und rasante Bergabfahrten mit dem Mountainbike. Wer lieber am und im Wasser sein Abenteuer sucht, hier kann er es finden, im türkisfarbenen Meer. Mit einem Kajak zwischen Delphinen paddeln. Wale, See-Elefanten, Robben und Seehunde beobachten. Beim Tauchen mit Sea Dragons, zwischen riesigen Seetangwäldern und Schwammgärten.
